Ko-HAF – Kooperatives, hochautomatisiertes Fahren

Projekttyp: Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren

Ansprechpartner: Jonas RadlmayrProf. Dr. phil. Klaus Bengler

Projektzeitraum: 06/2015 - 11/2018

Konsortium

Projektträger ist der TÜV Rheinland Consulting GmbH.

Projektpartner sind

Audi AG, BMW AG, Daimler AG, Adam Opel AG, Continental Teves AG & Co. oHG, Continental Automotive GmbH, Continental Safety Engineering International GmbH, Robert Bosch GmbH, Visteon Electronics Germany GmbH, 3D Mapping Solutions GmbH, Bundesanstalt für Straßenwesen, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement, FORWISS (Universität Passau), Institut für Fahrzeugtechnik (Technische Universität Braunschweig), Interdisziplinäres Zentrum für Verkehrswissenschaften (Universität Würzburg)

Projektziel: Förderung autonomer Mobilität

Das Verbundprojekt Ko-HAF – kooperatives hochautomatisiertes Fahren – zielt auf den nächsten wesentlichen Schritt in Richtung autonomes Fahren, das hochautomatisierte Fahren. Hochautomatisierung ist dadurch charakterisiert, dass das Fahrzeug Längs- und Querführung übernimmt und der Fahrer das System nicht mehr dauerhaft überwachen, jedoch in der Lage sein muss, die Steuerung des Fahrzeugs nach Aufforderung mit einer gewissen Zeitreserve zu übernehmen.

Die erste Generation des hochautomatisierten Fahrens (HAF) adressiert den niedrigsten und niedrigen Geschwindigkeitsbereich in einfachen Verkehrssituationen wie dem Autobahnstau auf Basis bordautonomer Sensorik.

Die zweite, in diesem Vorhaben beantragte Generation soll den höheren Geschwindigkeitsbereich auf gut ausgebauter Verkehrsinfrastruktur beherrschen, um für diesen geläufigen Verkehrszustand Steigerungen von Sicherheit, Verkehrseffizienz und Komfort zu erreichen.

Ko-HAF Lösungsansatz

Die besonderen Herausforderungen von Ko-HAF ergeben sich aus

  • der benötigten hohen Vorausschaureichweite der Umfeldwahrnehmung (der Ko-HAF Lösungsansatz so genannter kollektiver Perzeption basiert auf der Kommunikation der Fahrzeuge mit dem so genannten Safety Server),
  • der erforderlichen präzisen Eigenlokalisierung im Fahrzeug zur Fusion der über die eigene Fahrzeugsensorik ermittelten Daten mit den über den Safety Server bereit gestellten Informationen,
  • der Einbindung des Fahrers in das hochautomatisierte System (der Lösungsansatz besteht in einer Mensch-Maschine-Schnittstelle, die für Mode Awareness beim Fahrer und für eine vorausschauende und sicherere Fahrweise sorgt),
  • den Funktionserweiterungen für hochautomatisiertes Fahren einschließlich des Notbetriebs sowie aus
  • der Absicherung und Erprobung des Gesamtsystems.

Arbeitsplan und Aufteilung der Arbeitspakete