Okklusion

Die Okklusionsmethode ist eine ISO standardisierte Aufgabe (ISO 16673), die zur Messung der visuellen Beanspruchung und Wiederaufnahmefähigkeit einer Aufgabe benutzt werden kann. In einem Okklusionsexperiment tragen die Probanden eine spezielle Brille, die die Sicht des Probanden während dem Bearbeiten der untersuchten Aufgabe zeitweise verschleiert oder versperrt. Der visuelle Zugang des Probanden zu seiner Umgebung wird durch diesen Wechsel von „freier“ und „versperrter“ Sicht gesteuert. Der Zweck dieser Steuerung ist es die Blickzuwendung und -abwendung von einem Bereich, in dem die untersuchte Aufgabe durchgeführt wird, zu simulieren und um herauszufinden, was passieren würde, wenn ein Proband gleichzeitig die Fahraufgabe und die untersuchte Aufgabe durchführt. Die wesentlichen Parameter dieser Methode basieren auf der „total shutter open time”, der „total task time (unoccluded)” und der „total task time (occluded)”.

© TUM, shutter offen
© TUM, shutter geschlossen