Blickerfassung

Am Lehrstuhl für Ergonomie kommen diverse Methoden zur Blickerfassung zum Einsatz. Eine kurze Übersicht finden Sie folgend.

SmartEye

SmartEye ist ein nicht intrusives System zur Blickerfassung und zur Ermittlung der Kopfhaltung im dreidimensionalen Raum. Darüber hinaus bietet SmartEye die Möglichkeit zahlreiche Parameter wie beispielsweise die Augenlidöffnung oder die Pupillenerweiterung zu messen.

Der Lehrstuhl für Ergonomie verfügt über ein System in der Version SmartEyePro 7.0 mit drei Infrarot-Kameras, die eine Datenerfassung mit 60 Hz ermöglichen. Über eine Schnittstelle zur am Lehrstuhl eingesetzten Fahrsimulationssoftware SILAB des WIVW sind Anwendungen, wie z.B. die Erfassung der Fahrermüdigkeit in Echtzeit möglich.

Weitere Informationen zum Blickerfassungssystem SmartEye finden sich auf der Website des Herstellers .

© Luis Kalb | TUM

Dikablis

Dikablis ist eine von dem Unternehmen Ergoneers GmbH hergestellte head-mounted Blickerfassungsmethode. Am Lehrstuhl für Ergonomie sind mehrere Versionen (aktuellste Version: 5) vorhanden, welche für Versuchszwecke ausgeliehen werden können. Informationen bezüglich der technischer Spezifikationen sind der Webseite des Herstellers zu entnehmen.

Mittels Blickerfassung lassen sich unterschiedliche Untersuchungen im Bereich der Usability durchführen.

Fragestellungen

  • Ablenkende Wirkung von Nebenaufgaben, Anzeigen
  • Wahrnehmung von Informationen auf Anzeigegeräten, Internetseiten
  • Aufmerksamkeitsbindung von Warnungen
  • Blickverhalten, Blickstrategien
  • Einflüsse auf den Fahrerzustand
  • Fahrerzustandserkennung

Literatur

DIN EN ISO 15007-1: Straßenfahrzeuge – Messung des Blickverhaltens von Fahrern bei Fahrzeugen mit Fahrerinformations- und -assistenzsystemen – Teil 1: Begriffe und Parameter (ISO 15007:2002) (2003). Beuth Verlag.

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