Dynamische Sitzkiste

Um den städtischen Verkehrsanforderungen gerecht zu werden, wurde 2015 ein weiterer mobiler Fahrsimulator aufgebaut. Dieser zeichnet sich durch ein größeres horizontales Sichtfeld (ca. 120°) aus. Drei 55 Zoll Bildschirme liefern in Ultra-HD-Auflösung (4096 × 2160 Pixel) die Szenerie aus der Simulation (Fahrsimulationssoftware Silab). Die Eingabegeräte wie Lenkrad und Pedalerie stammen aus dem Hause Sensodrive und wurden auf einem modularen Rahmen aus Aluprofilen montiert. Der Simulator ist mobil und kann somit zu Forschungs- und Präsentationszwecken auch andernorts eingesetzt werden.

Zusätzlich lassen sich Blickerfassungs- und Bewegungserkennungssysteme (z.B. FaceLab, Dikablis, Vicon, Kinect) installieren, um entsprechende Forschungsfragen nachzugehen. Weiterhin kann der Simulator mit dem Fußgängersimulator des Institutes vernetzt werden, um Interaktionsszenarien im urbanen Umfeld zu untersuchen.

Im Jahr 2016 wurde eine Bewegungsplattform der Firma dbox installiert. Über vier Aktuatoren können nun Nick- und Wankbewegungen an den Rahmen und somit den Fahrer übertragen werden. Dies eröffnet gerade im Hinblick auf neuartige Assistenz- und Automationsfunktionen neue Möglichkeiten in der Forschung am Lehrstuhl.