MUTE - TUM Electric Mobility

Projekttyp: TUM Intern
Kurzbeschreibung: Im Projekt MUTE entwickeln 20 Lehrstühle der TU München ein Elektrofahrzeug, welches im September 2011 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Forschungsfelder: Digitale Menschmodellierung, Interaktionskonzepte, Multimodale Interaktion
Ansprechpartner: Carsten Dlugosch & Florian Kremser

Projektbeschreibung

Projektpartner

20 Lehrstühle der TU München und weitere Industriepartner

Situation

Das MUTE Pilotprojekt soll zeigen, dass in naher Zukunft Elektromobilität auch für die Massenanwendung geeignet ist. Zum ersten Mal werden hier in einem umfassenden Forschungsansatz technische Herausforderungen mit sozioökonomischen Rahmenbedingungen verknüpft.
Das daraus resultierende, kostengünstige und innovative Fahrzeugkonzept für den Einsatz im städtischen Großraum und dessen Umland soll 2011 als erster fahrbarer Prototyp auf der IAA in Frankfurt vorgestellt werden.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Innovationen werden von den beteiligten Industriepartnern zu marktfähigen Lösungen weiterentwickelt.
Mit der Realisierung des Fahrzeug- und Mobilitätskonzepts MUTE schaffen alle Involvierten neue Ansätze für weitere Forschungsthemen an der TU München auf dem Gebiet der Elektromobilität, die mit dem Fahrzeug als Demonstrator untersucht werden können.
Die ursprüngliche Idee und Initiative geht auf den Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München zurück. Aufgrund der vielen Interessenten besteht das Team inzwischen aus mehr als 200 Assistenten und Studenten von 20 Lehrstühlen.
Die Aufgaben des Lehrstuhls für Ergonomie liegen zum einen in der Anthropometrischen Innenraumauslegung, zum anderen in der Entwicklung eines Anzeige und Bedienkonzepts für Elektrofahrzeuge des urbanen Raums.
Mehr zu MUTE: http://www.mute-automobile.de

Ziele

  • Komfortable und sichere Sitzhaltungen für kleine und große Menschen
  • Maximale Reichweite durch vorausschauende und gleichmäßige Fahrweise.
  • Maximaler Fahrspaß bei minimaler Ablenkung.
  • Erhebliche Reduzierung des Energiebedarfs für Heizung und Kühlung des Fahrzeuginnenraums und Verbesserung des Klimakomforts

Vorgehen

Anthropometrische Auslegung

  • Auslegung der Verstellwege für Sitze und Lenkrad, ideale Positionen der Bedienelemente, „Augpunkt fix“ Auslegung.
  • Deutlicher Gewinn an Übersicht über das Fahrzeug und das Verkehrsgeschehen unabhängig von der Fahrergröße.
  • Sicherheitsgewinn für kleinere Fahrer beim Frontalaufprall, da diese weiter hinten im Fahrzeug sitzen.


Anzeige- und Bedienkonzepte

  • Moderne Steuerelemente (z. B. ein aktives Gaspedal) zur Fahrerunterstützung
  • Situationsrelevante Anzeige von Server- und Sensordaten in Kombiinstrument und Center-Display
  • Integration mobiler Endgeräte (Handy, PDA)
  • Gute Personalisierbarkeit


de/research/projects/mute-tum-electric-mobility.txt · Zuletzt geändert: 22.09.2011 10:30 von